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Wilde Kräuter, Pflanzen und Früchte

Geriebener Apfel   gegen leichten Durchfall

Ein mit Schale geriebener Apfel wirkt Wunder bei Durchfall. Das liegt daran, dass beim Reiben des Apfels Pektin freigesetzt wird, das überschüssiges Wasser und Krankheitskeime im Darm bindet. Der Darminhalt wird eingedickt und die Verdauung normalisiert sich. Die enthaltenen Mineralstoffe gleichen zudem den Mineralstoffverlust aus und die Kohlenhydrate liefern wieder neue Energie. Nach jedem flüssigen Stuhlgang sollte ein geriebener Apfel gegessen werden. Ist nach 2 Tagen keine Besserung eingetreten oder sind Zeichen einer durchfallbedingten Austrocknung erkennbar, sollten man umgehend einen Arzt aufsuchen. 

 

Ayurveda und Äpfel
sind süss, sauer, zusammenziehend, schmackhaft, stärkend und sehr eisenhaltig. Sie wirken verdauungsfördernd, stuhlbindend (also hilfreich bei Durchfall), appetitanregend und reduzieren Pitta und Vata. Menschen mit schwachem Agni sollten sie gekocht essen. Traditionell werden Äpfel zusammen mit Rüebli als wertvolles Rasayana eingesetzt. Süsse Äpfel verringern alle 3 Doshas und stimulieren die Leberfunktion. Apfelschalen helfen bei Gicht, Rheuma und als Diuretikum bei Harnbeschwerden.