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Wilde Kräuter, Pflanzen und Früchte im Herbst 

Ab dem Hochfrauentag Mitte August melden sich die ersten Vorboten des Herbstes. Die Erntezeit ist in vollem Gange und neben dem goldenen Getreide ernet wir die ersten frühen Äpfel und frühen Brombeeren. Beide Pflanzen gehören zu den Rosengewächsen und sind als regionale Lebensmittel ganz besonders wertvoll. Im Garten sollt zumindest ein Apfelbaum nicht fehlen. Bio-Äpfel kauft man am besten beim Obstbauern direkt ab Hof. 

 

Heilen mit Brombeeren
Botanisch gesehen sind Brombeeren keine Beeren sondern Sammelsteinfrüchte. Arzneilich werden hauptsächlich die Blätter und Beeren verwendet, in der alten Volksheilkunde auch die jungen Triebe und die Wurzeln. Brombeeren wachsen wild in lichten Waldungen und Kahlschlägen sowie an Böschungen und Abhängen. 


Ernte und Inhaltsstoffe

Die Früchte der Brombeere reifen in der Natur, am Waldrand und in in wilden Hecken im August, September und Oktober. Die Blätter kann man von April bis September hinein sammeln und sie dann entweder trocknen oder als Tee geniessen. Brombeerblätter enthalten viele entzündungshemmende Gerbstoffe und oragnische Säuren, Vitamin C, Flavonoide, die vor allem gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen helfen.
Während Blüten und Früchte eine harntreibende Wirkung haben, helfen die Blätter vor allem bei Durchfall.

 

Sie sind schleimlösend, adstringierend, blutstillend, blutreinigend, harntreibend, tonisierend.

Die Früchte sind vor allem wegen des hohen Vitamingehaltes so gesund. Brombeeren können zu Gelee, Saft oder zu stärkenden und wohlschmeckenden Likören verarbeitet werden.